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Glossar


 
 

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Ad-hoc-Netzwerk Ein spontan eingerichtetes Netzwerk. Ein Ad-hoc-Netzwerk erfordert keine formale Infrastruktur und ist zeitlich und räumlich begrenzt.
Active Slave Broadcast-Übertragung (ASB) Logische ASB-Übertragungen werden zur Übermittlung von L2CAP-Benutzerdaten an alle Geräte im Piconetz verwendet.
Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) Das A2DP-Profil beschreibt, wie Audiodaten in Stereoqualität in einem Datenstrom von der Medienquelle an einen Empfänger übermittelt werden können. Das Profil definiert zwei Rollen: Audioquelle und Empfänger. Ein typisches Anwendungsbeispiel für dieses Profil wäre unter den Medienplayern beispielsweise der „Walkman“. Die Audioquelle wäre der Musikplayer, der Empfänger das drahtlose Headset. Das A2DP spezifiziert die Protokolle und Verfahren, durch die qualitativ hochwertige Audioinhalte in Mono und Stereo über ACL-Kanäle übermittelt werden.
Audio/Video Remote Control Profile (AVRCP) AVRCP soll eine Standardschnittstelle zur Steuerung von Fernsehern, Hi-Fi- und anderen Geräten bieten, damit alle A/V-Geräte eines Benutzers über eine einzige Fernbedienung (oder ein anderes einzelnes Gerät) gesteuert werden können. Das AVRCP definiert, wie die Eigenschaften des Streamings von Medien gesteuert werden können. Hierzu gehören das Unterbrechen, Starten und Anhalten der Wiedergabe, die Steuerung der Lautstärke und andere Fernbedienungsvorgänge.
Leitsignal

Ein Muster reservierter Zeitschlitze in einem physischen Piconetz-Basiskanal oder adaptierten Kanal. Übertragungen, die in diesen Zeitschlitzen beginnen, dienen der Neusynchronisierung geparkter Geräte.

Basic Imaging Profile (BIP) Das BIP definiert, wie Bildverarbeitungsgeräte ferngesteuert werden oder drucken können und wie Bilddaten von einem Bildverarbeitungsgerät auf ein Speichermedium übertragen werden können. Ein typisches Anwendungsbeispiel für dieses Profil ist ein Mobiltelefon, mit dem der Blendenverschluss einer Digitalkamera bedient werden kann.
Basic Printing Profile (BPP) Das BPP ermöglicht Geräten das Senden von Text, E-Mail-Nachrichten, vCards, Bilder und anderen Objekten als Druckaufträge an einen Drucker. Im Gegensatz zum HCRP benötigt das Profil keine druckerspezifischen Treiber. Es eignet sich daher besser für eingebettete Geräte wie Mobiltelefone und Digitalkameras, auf denen sich herstellerspezifische Druckertreiber nur schwierig installieren lassen.
Bluetooth Wireless-Technologie Die Bluetooth Wireless-Technologie ist eine drahtlose Kommunikationsverbindung, die im lizenzfreien ISM-Band bei 2,4 GHz unter Verwendung des Frequenzsprungverfahrens betrieben wird. Sie ermöglicht AV- und Datenkommunikation in Echtzeit zwischen Bluetooth-fähigen Hosts. Das Verbindungsprotokoll basiert auf Zeitschlitzen
Bluetooth-Basisband Der Teil des Bluetooth -Systems, der den Medienzugriff und die Verfahren für die physischen Schichten festlegt oder umsetzt und somit den Austausch von Echtzeitdaten und Datenströmen sowie Ad-hoc-Netzwerke zwischen Bluetooth-fähigen Geräten ermöglicht.
Bluetooth-Uhr Eine 28-Bit-Uhr in einem Bluetooth-Controller-Untersystem, die alle 312,5 ms tickt. Der Zeitwert dieser Uhr definiert die Zeitschlitznummern und Zeiteinstellung in den einzelnen physischen Kanälen.
Bluetooth -Controller Ein Untersystem bestehend aus dem Bluetooth-Hochfrequenz-Block, Basisband, Ressourcen-Controller, Verbindungsmanager, Geräte-Manager und einer Bluetooth HCI.
Bluetooth-fähiges Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät ist ein Gerät, das für drahtlose Verbindungen mit kurzer Reichweite über ein Bluetooth-System geeignet ist.
Bluetooth-Geräteadresse Jedes Bluetooth-fähige Gerät erhält eine 48-Bit-Adresse. In technischen Spezifikationen wird sie auch als BD_ADDR bezeichnet.
BD_ADDR Mit der Bluetooth-Geräteadresse BD_ADDR wird ein Bluetooth-fähiges Gerät kenntlich gemacht.
Bluetooth HCI Die Bluetooth HCI-Schnittstelle ist eine Befehlsschnittstelle für den Basisband-Controller und Verbindungsmanager und ermöglicht den Zugriff auf Hardwarestatus und Kontrollregister. Diese Schnittstelle bietet ein einheitliches Verfahren für den Zugriff auf die Funktionen des Bluetooth-Basisbands.
Bluetooth -Host Ein Bluetooth-Host kann ein Computer, Peripheriegerät, Mobiltelefon, Zugriffspunkt für ein PSTN-Netzwerk oder LAN usw. sein. Ein Bluetooth-Host, der an einem Bluetooth-Controller angeschlossen ist, kann mit anderen Bluetooth-Hosts kommunizieren, die ihrerseits an Bluetooth-Controller angeschlossen sind.
Bluetooth -Profile Bluetooth-Profile sind allgemeine Verhaltensregeln, durch die Bluetooth-fähige Geräte miteinander kommunizieren können. In der Bluetooth -Technologie ist eine ganze Reihe von Profilen definiert, die eine Vielzahl von Verwendungsgebieten beschreiben. Um die Bluetooth Wireless-Technologie zu verwenden, muss ein Gerät bestimmte Bluetooth-Profile verstehen können. Durch die Profile werden die möglichen Anwendungsbereiche definiert.
Kanal Je nach Kontext ein physischer Kanal oder ein L2CAP-Kanal.
Verbindungsaufbau (zum Dienst) Die Herstellung einer Verbindung zu einem Dienst. Dies umfasst ggf. auch die Herstellung einer physischen Verbindung, logischen Übertragung, logischen Verbindung und die Einrichtung eines L2CAP-Kanals.
Kommunikationsbereites Gerät Ein Bluetooth -fähiges Gerät in Reichweite, das regelmäßig seinen physischen Paging-Suchkanal abfragt und auf Paging in diesem Kanal reagiert.
Verbinden Eine Phase in der Kommunikation zwischen Geräten, in der eine Verbindung aufgebaut wird. (Die Verbindungsphase folgt auf den Abschluss der Verbindungsherstellung.)
Verbindung Eine Verbindung zwischen zwei gleichrangigen Anwendungen oder Protokollen einer höheren Schicht, die einem L2CAP-Kanal zugeordnet sind.
Verbindungsherstellung Ein Verfahren für die Herstellung einer Verbindung, die einem Kanal zugeordnet ist.
Cordless Telephony Profile (CTP) Das CTP definiert, wie schnurlose Telefone über eine Bluetooth -Funkverbindung implementiert werden können. Das Profil kann für schnurlose Telefone und für Mobiltelefone, die in der Nähe einer Basisstation mit implementiertem CTP als schnurloses Telefon fungieren, verwendet werden. Es ist zu erwarten, dass künftige Mobiltelefone im Haus ein mit dem Festnetz verbundenes Bluetooth-CTP-Gateway und außer Haus ein Netzwerk für Mobiltelefone verwenden.
Abdeckungsbereich Der Bereich, in dem zwei Bluetooth -fähige Geräte Nachrichten in annehmbarer Qualität und mit ausreichender Leistung austauschen können.
Einrichten einer sicheren Verbindung Ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit Authentifizierung und Verschlüsselung.
Einrichten einer autorisierten Beziehung Ein Verfahren zum Kennzeichnen eines entfernten Geräts als autorisiert. Dies umfasst das Speichern eines gemeinsamen Verbindungsschlüssels für die Authentifizierung und das Pairing (falls der Verbindungsschlüssel nicht verfügbar ist).
Geräteerkennung Ein Verfahren zum Abrufen der Bluetooth-Geräteadresse, der Uhr, des Felds mit Angabe der Geräteklasse und des verwendeten Paging-Scan-Modus für sichtbare Geräte.
Dial-up Networking Profile (DUN) Das DUN bietet einen Standard für den Zugriff auf das Internet und andere Einwähldienste mittels der Bluetooth Wireless-Technologie. Am häufigsten kommt dieses Szenario beim Zugriff auf das Internet über einen Laptop zum Einsatz, bei dem sich der Benutzer drahtlos über ein Mobiltelefon einwählt.
Sichtbares Gerät Ein Bluetooth -fähiges Gerät in Reichweite, das auf Abfragen über einen physischen Kanal wartet und auf diese reagiert. Sichtbare Geräte sind in der Regel auch kommunikationsbereit.
Verschlüsselung Methode der Datenverschlüsselung, um unbefugten Zugriff auf die Daten zu verhindern.
Extended Service Discovery Profile (ESDP) Das ESDP definiert, wie ein universelles Plug & Play über eine Bluetooth Wireless-Verbindung ausgeführt werden kann.
Fax Profile (FAX) Das FAX-Profil definiert, wie ein FAX-Gateway-Gerät von einem Endgerät verwendet werden kann. Das FAX-Profil bietet eine klar definierte Schnittstelle zwischen einem Mobiltelefon bzw. einem Festnetztelefon und einem PC mit installierter Fax-Software. Typischerweise ist dies ein PC, der mittels eines Mobiltelefons als FAX-Gateway ein Fax an einen beliebigen Empfänger sendet.
File Transfer Profile (FTP) Das FTP legt fest, wie Ordner und Dateien auf einem Server von einem Client durchsucht werden können. Sobald der Client eine Datei oder einen Speicherort gefunden hat, kann die Datei vom Server auf den Client heruntergeladen bzw. mit dem GOEP (Generic Object Exchange Profile) vom Client auf den Server hochgeladen werden.
General Audio/Video Distribution Profile (GAVDP) Das GAVDP ist die Grundlage für das A2DP und VDP, d. h. die Grundlage für Systeme, die für die Übertragung von Video- und Audiodaten mittels Bluetooth Wireless-Technologie entwickelt wurden. In einem typischen Anwendungsbeispiel wird ein Gerät, z. B. ein Walkman, als Initiator verwendet, während das Headset als Empfänger fungiert.
Generic Access Profile (GAP) Das GAP definiert die Grundlagen für alle anderen Profile und bietet so eine einheitliche Methode für den Aufbau einer Basisbandverbindung zwischen Bluetooth -fähigen Geräten. Das Profil definiert allgemeine Vorgänge und kann von Profilen, die auf das GAP verweisen, sowie von Geräten mit mehreren Profilen verwendet werden. Durch das GAP wird sichergestellt, dass zwei beliebige Bluetooth-fähige Geräte unabhängig von Hersteller und Anwendung über Bluetooth Informationen austauschen und so feststellen können, welche Anwendungen von den jeweiligen Geräten unterstützt werden. Bluetooth-fähige Geräte, die keinem anderen Bluetooth-Profil entsprechen, müssen sich nach dem GAP richten, um eine grundlegende Interoperabilität und Koexistenz zu gewährleisten.
Generic Object Exchange Profile (GOEP)  Das GOEP dient der Übertragung von Objekten von einem Gerät auf ein anderes. Bei den Objekten kann es sich um beliebige Objekte wie Bilder, Dokumente oder Visitenkarten handeln. Das Profil definiert zwei Rollen: einen Server als Speicherort des abgerufenen bzw. hochgeladenen Objekts und einen Client, von dem die Aktion ausgeht. Das GOEP bietet eine allgemeine Vorlage für andere Profile, die das OBEX-Protokoll verwenden.
Hands-Free Profile (HFP) beschreibt, wie Anrufe über ein Gateway-Gerät an eine und von einer Freisprecheinrichtung gesendet werden können. Ein typisches Beispiel ist das Telefonieren im Auto mit einem Mobiltelefon als Gateway. Im Auto wird die Stereoanlage für die Audiodaten des Telefons verwendet. Für die ausgehenden Audiodaten des Gesprächs wird ein Mikrofon installiert. Das HFP wird zudem zuhause und in Büroumgebungen bei PCs verwendet, die als Sprechanlage für ein Mobiltelefon fungieren.
Hard Copy Cable Replacement Profile (HCRP) Im HCRP wird festgelegt, wie mithilfe der Bluetooth-Funktechnologie treiberbasiert gedruckt werden kann. Das Profil definiert eine Client- und eine Serverrolle. Beim Client handelt es sich um ein Gerät mit einem Druckertreiber für den Server, auf dem gedruckt werden soll. Normalerweise ist dies ein PC (Client), der mittels eines Treibers auf einem als Server fungierenden Drucker druckt. Dies ist eine einfache drahtlose Alternative zur Kabelverbindung zwischen einem Gerät und einem Drucker. Da das HCRP bezüglich der eigentlichen Kommunikation mit dem Drucker keinen Standard festlegt, ist ein spezifischer Treiber für den Drucker erforderlich.
Headset Profile (HSP) Das HSP beschreibt, wie ein Bluetooth-fähiges Headset mit einem Computer oder anderen Bluetooth-fähigen Gerät wie einem Mobiltelefon kommunizieren sollte. Ein verbundenes und entsprechend konfiguriertes Headset kann als Eingabe-/Ausgabeschnittstelle für die Audiodaten des standortfernen Geräts fungieren.
Human Interface Device Profile (HID) Das HID-Profil definiert die Protokolle, Verfahren und Funktionen für Bluetooth-Eingabegeräte wie Tastaturen, Zeige- und Spielgeräte sowie Geräte zur Fernüberwachung.
Abfragendes Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät, das Abfragen ausführt.
Abfrage Ein Verfahren, bei dem ein Bluetooth-Gerät Abfragenachrichten sendet und auf Antworten wartet, um so die anderen Bluetooth-fähigen Geräte im Abdeckungsbereich zu finden.
Abfragesuche Ein Verfahren, bei dem ein Bluetooth-fähiges Gerät auf Abfragenachrichten wartet, die es auf seinem dafür vorgesehenen physischen Kanal empfängt.
Intercom Profile (ICP) Bluetooth-Funksignale können aufgrund von Störungen anderer Funksender und -empfänger „untergehen“, ebenso wie Ihre Stimme von anderen Geräuschen übertönt werden kann. Dies ist insbesondere deshalb ein Problem, weil die Übertragungen mit der Bluetooth Wireless-Technologie in einem nicht lizenzierten Funkband erfolgen. Daher wurde schon bei der Entwicklung dieser Technologie darauf geachtet, dass die Funksignale keine anderen Funksender und -empfänger in den betreffenden Frequenzen stören. Gleichzeitig wurde die Technologie so konzipiert, dass fremde Funkwellen umgangen werden. Mikrowellengeräte und bestimmte schnurlose Telefone nutzen beispielsweise dieselbe Wellenlänge wie Bluetooth Wireless-Geräte und können unter Umständen deren Funktionalität beeinträchtigen.
Interferenzen Daten in einem Datenstrom, in dem jede Datenkomponente durch eine zeitliche Beziehung mit den vorangegangenen und nachfolgenden Komponenten verknüpft ist.
Isochrone Daten Daten in einem Datenstrom, in dem jede Datenkomponente durch eine zeitliche Beziehung mit den vorangegangenen und nachfolgenden Komponenten verknüpft ist.
Bekanntes Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät, für das zumindest die BD_ADDR vorliegt.
L2CAP-Kanal Ein Verfahren zum Aufbau einer logischen Verbindung auf L2CAP-Ebene.
Aufbau eines L2CAP-Kanals Ein Verfahren zum Aufbau einer logischen Verbindung auf L2CAP-Ebene.
Verbindungsherstellung Ein Verfahren zum Einrichten der standardmäßigen ACL-Verbindung und einer Hierarchie der Verbindungen und Kanäle zwischen den Geräten.
Verbindung Eine logische Verbindung.
Verbindungsschlüssel Ein geheimer Schlüssel, der zwei Geräten bekannt ist, die ihn zur gegenseitigen Authentifizierung verwenden
LMP-Authentifizierung Ein Verfahren auf LMP-Ebene zur Bestätigung der Identität eines entfernten Geräts.
LMP-Pairing Ein Verfahren für die Authentifizierung von zwei Geräten und die Einrichtung eines gemeinsamen Verbindungsschlüssels, der die Basis der Autorisierung bildet oder eine (einmalige) sichere Verbindung ermöglicht.
Logischer Kanal Identisch mit einem L2CAP-Kanal, wird aber aufgrund einer anderen Bedeutung in Bluetooth Version 1.1 nicht mehr verwendet.
Logische Verbindung Die unterste Architekturebene für die Bereitstellung unabhängiger Datenübertragungsdienste für Clients des Bluetooth-Systems.
Logische Übertragung Wird in der Bluetooth Wireless-Technologie für verschiedene logische Verbindungen verwendet, die gemeinsame Empfangsbestätigungsprotokolle und Verbindungs-IDs benutzen.
Namenssuche Ein Verfahren zum Abrufen des benutzerfreundlichen Namens (der Name des Bluetooth-fähigen Geräts) eines kommunikationsbereiten Geräts.
Object Exchange Protocol (OBEX) Bei OBEX handelt es sich um ein Übertragungsprotokoll, das Datenobjekte definiert, und um ein Kommunikationsprotokoll, mit dem zwei Geräte diese Objekte austauschen können. Mit dem OBEX-Protokoll können Anwendungen den Bluetooth-Protokollstack und den IrDA-Stack verwenden. Bei Bluetooth-fähigen Geräten wird nur der verbindungsorientierte Objektaustausch unterstützt. Drei Anwendungsprofile verwenden das OBEX-Protokoll: SYNC, FTP und OPP.
Paket Format für eine Bitgruppe, die über einen physischen Kanal übertragen wird.
Paging Die Eröffnungsphase des Verbindungsverfahrens, in der ein Gerät eine Folge von Paging-Nachrichten übermittelt, bis eine Antwort von Zielgerät empfangen wird oder eine Zeitüberschreitung eintritt.
Paging-Suche Ein Verfahren, bei dem ein Bluetooth-fähiges Gerät auf Abfragenachrichten wartet, die es auf seinem dafür vorgesehenen physischen Kanal empfängt.
Paging-Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät, das Abfragen (beim Paging-Verfahren) ausführt.
Pairing-Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät, mit dem bereits ein Verbindungsschlüssel ausgetauscht wurde (entweder vor der Verbindungsanfrage oder während der Verbindungsherstellung).
Pairing Das Verfahren zur Einrichtung einer neuen Beziehung zwischen zwei Bluetooth-fähigen Geräten. Während dieses Verfahrens wird ein Verbindungsschlüssel ausgetauscht (entweder vor der Verbindungsanfrage oder während der Verbindungsherstellung).
Geparktes Gerät Ein Gerät in einem Basismodus-Piconetz, das mit dem Master synchronisiert wurde, aber seine standardmäßige logische ACL-Übertragung eingestellt hat.
Passwort Beim Pairing sollten Sie die eingehenden Verbindungen in jedem Fall mit Hilfe eines Passworts authentifizieren lassen. Auch in bestimmten Verbindungssituationen sollten Sie prüfen, ob die aufzubauende Verbindung tatsächlich zum gewünschten Gerät oder Benutzer führt. Ein Passwort besteht in der Regel aus einer beliebigen Zeichenkombination (Ziffern und Buchstaben). Hierbei ist zu beachten, dass die Zeichen nicht bei allen Geräten auf dieselbe Weise zugeordnet sind. Ein Schlüssel gilt nur für die jeweilige Verbindung. Bei anderen Geräten oder Benutzern können andere Schlüssel verwendet werden.
Personal Area Networking Profile (PAN) Das PAN-Profil beschreibt, wie zwei oder mehr Bluetooth -fähige Geräte ein Ad-hoc-Netzwerk bilden können und wie mit demselben Mechanismus über einen Zugriffspunkt auf ein Remote-Netzwerk zugegriffen werden kann. Zu den vom Profil definierten Rollen gehören der Netzwerk-Zugriffspunkt, das Ad-hoc-Gruppennetzwerk und der PAN-Benutzer.
Physischer Kanal Den physischen Kanal kennzeichnet die synchronisierte Belegung einer Sequenz von Hochfrequenzträgern durch ein oder mehrere Geräte. Es gibt verschiedene Typen von physischen Kanälen, deren Eigenschaften dem jeweiligen Zweck entsprechend definiert wurden.
Physische Verbindung Eine über das Paging-Verfahren hergestellte Verbindung auf Basisband-Ebene zwischen zwei Geräten.
Piconetz Eine Sammlung von Geräten mit einem gemeinsamen physischen Kanal, wobei eines der Geräte der Piconetz-Master ist, mit dem die anderen Geräte verbunden sind.
Physischer Kanal des Piconetzes Ein Kanal, der in Zeitschlitze unterteilt ist, wobei jeder Zeitschlitz mit einer HF-Sprungfrequenz verbunden ist. Aufeinander folgende Sprünge entsprechen in der Regel verschiedenen HF-Sprungfrequenzen und treten mit einer Standardsprungrate von 1.600 Sprüngen/s auf. Diese aufeinander folgenden Sprünge folgen einer pseudozufälligen Sprungabfolge und durchlaufen dabei 79 Hochfrequenzkanäle.
Piconetz-Master Das Gerät in einem Piconetz, dessen Bluetooth -Uhr und Bluetooth -Geräteadresse zum Definieren der Eigenschaften des physischen Kanals verwendet werden.
Piconetz-Slave Jedes Gerät in einem Piconetz, das mit dem Piconetz-Master verbunden ist.
PIN Eine benutzerfreundliche Nummer für die Authentifizierung eines Geräts im Vorfeld des Pairings.
Teilnehmer an mehreren Piconetzen (Participant in Multiple Piconets, PMP) Ein Gerät, das durch Einsatz von Zeitmultiplex-Verfahren (TDM) Teil von mehreren Piconetzen ist, wodurch seine Aktivität auf den physischen Piconetz-Kanälen verteilt wird.
Parked Slave Broadcast (PSB) Die logische PSB-Übertragung wird für die Kommunikation zwischen dem Master und geparkten Geräten verwendet.
Reichweite Der Bereich, den das Signal eines Bluetooth-fähigen Funkgeräts erreichen kann. Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst die Reichweite.
Scatternet Zwei oder mehr Piconetze, die ein oder mehr PMP-Geräte enthalten.
Serial Port Profile (SPP) Das SPP definiert die Einrichtung virtueller serieller Anschlüsse und die Verbindung zweier Bluetooth -fähiger Geräte.
Dienstebenenprotokoll (Service Layer Protocol) Ein Protokoll für den Transport von PDUs über einen L2CAP-Kanal.
Dienstsuche Verfahren zum Abrufen von und Suchen nach Diensten, die über ein anderes Bluetooth-fähiges Gerät bereitgestellt werden.
Service Discovery Application Profile (SDAP) Im SDAP wird festgelegt, wie eine Anwendung mithilfe des SDPs Dienste auf entfernten Geräten auffinden kann. Gemäß dem SDAP muss jede Anwendung die verfügbaren Dienste auf dem Bluetooth-fähigen Gerät finden können, zu dem eine Verbindung aufgebaut wird.
Stilles Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät wird von einem entfernten Gerät als still eingestuft, wenn es nicht auf Anfragen des entfernten Geräts antwortet.
SIM Access Profile (SAP) Über das SAP können Geräte wie Autotelefone mit eingebautem GSM-Transceiver eine Verbindung zu einer SIM-Karte in einem Bluetooth-fähigen Telefon aufbauen. Daher benötigt das Autotelefon keine eigene SIM-Karte.
Synchronization Profile (SYNC) Das SYNC-Profil wird zusammen mit dem GOEP zur Synchronisierung von Kalender- und Adressinformationen (Personal Information Manager-Objekten, PIM) zwischen Bluetooth-fähigen Geräten verwendet. Ein üblicher Anwendungsbereich für dieses Profil ist der Austausch von Daten zwischen einem PDA und einem Computer.
Unbekanntes Gerät Ein Bluetooth-fähiges Gerät, zu dem keine Angaben (Bluetooth-Geräteadresse, Verbindungsschlüssel o. ä.) vorliegen.
Video Distribution Profile (VDP) Im VDP wird definiert, wie Bluetooth-fähige Geräte Videodatenströme unter Verwendung der Bluetooth Wireless-Technologie übertragen. Verwendungsbeispiele für dieses Profil sind das Streaming gespeicherter Videodaten von einem PC-Media-Center auf einen tragbaren Videoplayer oder die Übertragung von einer digitalen Videokamera auf einen Fernseher.
WAP Over Bluetooth Profile (WAP) Das WAP-Profil definiert, wie die Protokollserie für Funkanwendungen über eine Bluetooth Wireless-Verbindung ausgeführt werden kann. Eine typische Konfiguration wäre der Aufbau einer Verbindung zwischen einem Mobiltelefon und einem öffentlichen Terminal über eine Bluetooth -Wireless-Verbindung, wobei mit WAP nach Informationen gesucht wird. Das WAP-Profil funktioniert bei einer Reihe von WAN-Technologien und ermöglicht so den Zugriff auf das Internet über mobile Geräte.

 
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