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Die drahtlose Welt wächst weiter, während immer schnellere, zuverlässigere Technologien entwickelt werden, mit denen wir unkompliziert, bequem und effizient drahtlos kommunizieren können. Ob kurze oder lange Reichweite: Drahtlose Landschaften prägen unser Leben in immer stärkerem Maße. Die Bluetooth Wireless-Technologie, auch wenn sie nur eine unter vielen ist, hat einen breiten Einsatzbereich. Ein Vergleich der Bluetooth-Technologie mit anderen Technologien bietet sich an, wenn Sie entscheiden müssen, welche Technologien Sie implementieren oder welche Produkte Sie kaufen möchten.
Siehe auch Technischer Vergleich.
Bluetooth Wireless-Technologie
- Die Bluetooth Wireless-Technologie ist besonders für Sprach- und Datenanwendungen geeignet.
- Die Bluetooth Wireless-Technologie wird in einem nicht lizenzierten 2,4-GHz-Spektrum betrieben.
- Bluetooth kann je nach Bluetooth-Geräteklasse über eine Distanz von 10 Metern oder 100 Metern betrieben werden. Die maximale Datenrate mit EDR beträgt 3 Mbit/s.
- Die Bluetooth Wireless-Technologie kann feste Objekte durchdringen.
- Die Bluetooth-Technologie funktioniert in alle Richtungen und erfordert keine Sichtlinienposition der verbundenen Geräte.
- Sicherheit war schon immer ein überaus wichtiger Aspekt bei der Entwicklung der Bluetooth-Spezifikation und wird dies auch in Zukunft bleiben. Die Bluetooth-Spezifikation bietet drei Sicherheitsmodi.
- Die Kosten für Bluetooth-Chips liegen unter 3 Euro.
Ultra-Breitband (UWB)
- UWB ist eine revolutionäre Funktechnologie für die Übertragung von digitalen Daten über ein breites Spektrum von Frequenzbandbreiten mit geringem Leistungsverbrauch. Daten können mit sehr hohen Raten übertragen werden (für drahtlose LAN-Anwendungen).
- Bis heute wurde UWB nur in den USA behördlich genehmigt. UWB-Produkte kommen wegen Uneinigkeiten bezüglich des Standards und fehlender weltweiter behördlicher Genehmigung nur sehr langsam auf den Markt.
- Im Idealfall zeichnet sich UWB durch sparsamen Stromverbrauch, geringe Kosten und hohe Geschwindigkeit aus, verwendet ein breites Funkspektrum, überträgt Signale durch Hindernisse (Türen usw.) und ist für viele verschiedene Anwendungen geeignet (Verteidigung, Industrie, Privatgebrauch usw.).
- Derzeit gibt es zwei konkurrierende UWB-Standards. Das UWB-Forum wirbt für einen Standard, der auf direkter Sequenz basiert (DS-UWB). Die WiMedia Alliance befürwortet einen anderen Standard, der auf dem OFDM-Multiband-Modulationsverfahren (Orthogonal Frequency Division Modulation) beruht.
- Beide Standards ermöglichen Datenraten von etwa 0 bis 500 Mbit/s bei einer Reichweite von 2 Metern und eine Datenrate von etwa 110 Mbit/s bei einer Reichweite von bis zu 10 Metern.
- Die Bluetooth SIG kündigte im Mai 2005 ihre Absicht an, mit beiden Gruppen an UWB zu arbeiten, um eine Bluetooth-Spezifikation mit hoher Übertragungsrate im UWB-Funkbereich zu entwickeln.
Certified Wireless USB
- Geschwindigkeit: Wireless USB ist mit 480 Mbit/s innerhalb von 2 Metern und 110 Mbit/s innerhalb von bis zu 10 Metern geplant. Ein Wireless USB-Hub kann bis zu 127 kabellose USB-Geräte betreiben.
- Wireless USB basiert auf dem von der WiMedia Alliance befürworteten UWB-Funk.
- Ermöglicht eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Geräten und dem Wireless USB-Hub
- Intel gründete die Wireless USB Promoter Group im Februar 2004
- Das USB Implementers Forum, Inc. (USB-IF) testet und zertifiziert die auf dem „Certified Wireless USB“ basierenden drahtlosen Geräte
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Wi-Fi (IEEE 802.11)
- Die Implementierung der Bluetooth-Technologie kostet nur ein Drittel der Wi-Fi-Implementierung
- Bluetooth benötigt nur ein Fünftel des Stromverbrauchs von Wi-Fi
- Die Wi-Fi Alliance testet und zertifiziert 802.11-basierte kabellose Geräte
- 802.11a: Verwendet OFDM, wird im 5-GHz-Bereich betrieben und hat eine maximale Datenrate von 54 Mbit/s
- 802.11b: Wird im 2,4-GHz-Bereich betrieben, hat eine maximale Datenrate von 11 Mbit/s und verwendet DSSS. 802.11b ist der ursprüngliche Wi-Fi-Standard
- 802.11g: Verwendet OFDM, wird im 2,4-GHz-Bereich betrieben und hat eine maximale Datenrate von 54 Mbit/s. Ist mit 802.11b abwärtskompatibel
- 802.11e: Dieser Standard verbessert die Dienstgüte.
- 802.11h: Dieser Standard ist eine Ergänzung zu 802.11a in Europa und bietet Spektrums- und Leistungssteuerungsverwaltung. Im Rahmen dieses Standards wird die 802.11a-Spezifikation um dynamische Frequenzwahl (FS) und Steuerung der Übertragungsleistung (TPC) ergänzt.
- 802.11i: Dieser Standard bietet erhöhte Sicherheit. Er umfasst den erweiterten Verschlüsselungsstandard (AES). Dieser Standard ist nicht vollständig abwärtskompatibel, sodass einige Benutzer ihre Hardware aufrüsten müssen. Vollständige 802.11i-Unterstützung wird auch als WPA2 bezeichnet.
- 802.11k: Diese derzeit in der Entwicklung befindliche Ergänzung des Standards verbessert die Verwaltung von Funkressourcen in 802.11-Netzen.
- 802.11n: Dieser Standard wird voraussichtlich im 5-GHz-Bereich betrieben und soll eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von über 100 Mbit/s bieten (einige Ansätze zielen sogar auf mehr als 500 Mbit/s ab) 802.11n ist für drahtlose Multimedia-Anwendungen besser geeignet als die übrigen 802.11-Standards.
- 802.11p: Dieser Standard ist für das dem Automobilbereich vorbehaltene 5,9-GHz-Spektrum vorgesehen. Er wird als Basis für DSRC (Dedizierte Kurzstreckenkommunikation) in Nordamerika dienen. Mit DSRC ist die Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und Infrastrukturen am Straßenrand möglich.
- 802.11r: Diese Ergänzung des Standards verbessert das Roaming zwischen Zugriffspunkten oder Basisstationen. Mitte 2004 wurde eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung dieses Standards gegründet.
- 802.11s: Diese derzeit in der Entwicklung befindliche Ergänzung des Standards ermöglicht die Maschenvernetzung in 802.11-Netzen. Mitte 2004 wurde eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung dieses Standards gegründet.
WiMAX (Weltweite Interoperabilität für Mikrowellenzugang und IEEE 802.16)
- WiMax ist eine Funktechnologie für städtische Netzwerke (MAN).
- WiMax deckt einen Bereich von 50 km mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 70 Mbit/s ab. Übliche Mobilfunktelefone haben in der Regel eine kürzere Reichweite.
- Der ursprüngliche 802.16-Standard wurde in den Frequenzbändern 10-66 GHz mit Sichtlinienumgebungen betrieben.
- Der nun abgeschlossene 802.16a-Standard wird zwischen 2 und 11 GHz betrieben und benötigt keine Sichtlinie.
- Die Zustimmung der Aufsichtsbehörden in Europa verzögert sich aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit der Verwendung der Spektren im Bereich 2,8 GHz bis 3,4 GHz.
- Kann bei Fahrgeschwindigkeiten von 20-100 km/h genutzt werden. Der 802.16e-Standard bietet somit uneingeschränkte Mobilität.
- IEEE 802.16a und ETSI HIPERMAN (High Performance Radio Metropolitan Area Network, Hochleistungsfunknetz für städtische Bereiche) verwenden die gleiche PHY und MAC. 802.16 wurde von Anfang an auf Kompatibilität mit dem europäischen Standard ausgelegt.
- Die Technologie tritt mit DSL und Kabelmodemzugang in Konkurrenz und eignet sich besonders für ländliche, per Kabel schwer zugängliche Bereiche.
WiBro (Wireless Broadband, drahtloses Breitband)
- Portable Internet Service (WiBro) soll einen schnellen drahtlosen Internetzugang mit einer PSS (Personal Subscriber Station, persönliche Teilnehmerstation) für stationäre oder mobile Geräte bieten, jederzeit und überall. Wird in erster Linie in Südkorea auf Grundlage von TTA-Spezifikationen verwendet.
- 2300-2400 MHz, TDD, OFDMA, Kanalbandbreite 10 MHz usw.
- Das System kann von mobilen Benutzern auch bei Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h eingesetzt werden.
- Durchsatz (pro Benutzer) Max. DL / UL = 3 / 1 [Mbit/s], Min. DL / UL = 512 / 128 [kbit/s]
- Im 1. Quartal 2006 online
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Infrarot (IrDA)
- IrDA bietet drahtlose Verbindungen für Geräte, die normalerweise mit Kabel verbunden würden. IrDA ist ein Punkt-zu-Punkt-, engwinkliger (30°-Kegel) Ad-hoc-Datenübertragungsstandard für eine Distanz von 0 bis 1 Meter und für Geschwindigkeiten von 9600 bit/s bis 16 Mbit/s.
- IrDA kann Festkörper nicht durchdringen und bietet im Vergleich zu anderen Funktechnologien nur begrenzte Anwendungen zum Datenaustausch.
- IrDA wird in erster Linie bei Zahlungssystemen, in Fernsteuerungen oder zum Synchronisieren von PDAs verwendet
RFID (Radio Frequency Identification)
- Es gibt über 140 verschiedene ISO-Standards für RFID in zahlreichen Anwendungsgebieten.
- Mit RFID kann ein Transponder (Tag) aus der Entfernung von einem Lesegerät aus aktiviert werden. Der Empfänger, der sich innerhalb von einem oder zwei Metern befinden muss, ruft vom Transponder Daten ab und sucht dann in einer Datenbank nach weiteren Informationen. Es gibt auch Transponder mit Stromversorgung (aktive Transponder), die aus größerer Entfernung abgelesen werden können.
- RFID kann in Niederfrequenz (weniger als 100 MHz), Hochfrequenz (mehr als 100 MHz) und UHF (868 bis 954 MHz) betrieben werden.
- Eingesetzt wird es bei der Bestandsverwaltung in Lagern und Geschäften.
Nahfeldkommunikation (NFC)
- Das NFC Forum ist an der Entwicklung und Förderung von NFC beteiligt. Zu den 12 Sponsoren des NFC Forums gehören MasterCard International, Microsoft, Motorola, NEC, Nokia, Panasonic, Philips, Renesas, Samsung Electronics, Sony, Texas Instruments und Visa.
- Kapazität: 212 kbit/s über eine Distanz von 0 bis 20 Zentimetern im Frequenzbereich 13,56 MHz.
- Der NFC-Standard basiert auf der RFID-Technologie.
- Zu den für NFC vorgeschlagenen Anwendungen gehören Buchungs- und Zahlungssysteme sowie Spiele.
- Die Unterstützung eines passiven Kommunikationsmodus spart Batterieleistung.
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Near-Field Magnetic Communication
- Von Aura Communications entwickelte, patentierte und lizenzierte proprietäre Funktechnologie.
- Reichweite: 1,5 bis 2 Meter; Leistung: etwa 100 Nanowatt; Frequenz: 10 bis 15 MHz. Funktioniert in einer selbst gebildeten, schwachen Magnetblase von 1,2 bis 1,8 Metern Durchmesser.
- Derzeit wird diese Technologie nur für kabellose Headsets verwendet. Für diese Technologie müssen Telefone mit einem speziellen Adapter ausgestattet werden.
- Bislang nur in den USA verfügbar.
HiperLAN
- Geschwindigkeit: HiperLAN 2 = 54 Mbit/s, Kapazität von 50 bis 100 Metern
- Stellt derzeit keine ernstzunehmende Konkurrenz dar.
HIPERMAN
- Standard für festen Funkzugang, entwickelt durch das Europäische Institut für Telekommunikationsstandards (ETSI).
- Wird im Spektrum zwischen 2 GHz und 11 GHz betrieben und ist kompatibel/interoperabel mit dem IEEE 802.16a-2003-Standard
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802.20
- Als mobiler drahtloser Breitbandzugang gedacht.
- Maximale Übertragungsgeschwindigkeit voraussichtlich 1 Mbit/s, Betrieb in lizenzierten Bändern unterhalb von 3,5 GHz
- Kann in Fahrzeugen bei Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h eingesetzt werden.
ZigBee (IEEE 802.15.4)
Zu den wichtigsten Mitgliedern der ZigBee-Allianz zählen Philips, Honeywell, Mitsubishi Electric, Motorola, Samsung, BM Group, Chipcon, Freescale und Ember; mehr als 70 Mitglieder.
- Kapazität von 250 kbit/s bei 2,4 GHz, 40 kbit/s bei 915 MHz und 20 kbit/s bei 868 MHz mit einer Reichweite von 10-100 Metern.
- Ziel ist ein Funkstandard zur Fernsteuerung im industriellen Bereich.
- Die ZigBee-Technologie richtet sich an die Automatisierungsindustrie, die keine hohen Übertragungsgeschwindigkeiten, dafür aber niedrigen Stromverbrauch, niedrige Kosten und Anwenderfreundlichkeit (Fernsteuerungen, Hausautomatisierung usw.) benötigt.
- Die Spezifikation wurde im Dezember 2004 formell angenommen.
- Bei der anfänglichen Entwicklung der Spezifikation wurde der Sicherheitsaspekt nicht beachtet. Derzeit gibt es drei Sicherheitsebenen
- ZigBee- und Bluetooth-Chips sind kostengünstig.
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