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Sicherheit

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Tipps für den Schutz Ihrer Daten

Nicht sichtbarer Modus

Sie können die Erfassung Ihres Geräts unterbinden, indem Sie den nicht sichtbaren Modus aktivieren. In diesem Modus können Sie weiterhin Ihre Bluetooth-Dienste nutzen, also z. B. über ein Headset kommunizieren, doch keine anderen Bluetooth-Geräte können Ihr Gerät erfassen.

Pairing sollte nur mit bekannten Geräten erfolgen.

Führen Sie kein Pairing mit unbekannten Geräten durch. Das Pairing oder der Datenaustausch mit Geräten unbekannter Benutzer ist so unvernünftig wie das Einlassen einer wildfremden Person in Ihr Haus.

Ändern Sie Ihre PIN

Nehmen Sie das Pairing für die dauerhafte Verbindung nur vor, wenn keine anderen Geräte im Empfangsbereich sind. Ändern Sie die voreingestellte PIN Ihres Geräts und wählen Sie eine Geheimnummer, die nur Sie kennen.



In der heutigen, zunehmend drahtlosen Welt können Daten unsichtbar übertragen werden. Die Sicherheit dieser Daten in Form von E-Mail, Fotos, Kontakten, Adressen und vielem mehr muss auch während der Übertragung gewährleistet sein.

Bei der Entwicklung der Bluetooth Wireless-Technologie wurde von Anfang an großer Wert auf die Sicherheit der drahtlosen Verbindungen gelegt.

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) mit mehr als 8.000 Mitgliedern umfasst eine Expertengruppe für Sicherheitsfragen. Sie setzt sich aus Ingenieuren der Mitgliedsunternehmen zusammen, die mit wichtigen Sicherheitsinformationen und Feedback zu Anforderungen zur Entwicklung der Bluetooth-Funkspezifikation beitragen.

Implementierung von Sicherheitsfunktionen

Entwicklern von Produkten mit Bluetooth Wireless-Technologie bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Implementierung von Sicherheitsfunktionen. Es gibt drei Sicherheitsmodi für eine Bluetooth-Verbindung zwischen zwei Geräten.
  • Sicherheitsmodus 1: Keine Sicherheit
  • Sicherheitsmodus 2: Sicherheit auf Dienstebene
  • Sicherheitsmodus 3: Sicherheit auf Verbindungsebene

Die Sicherheitsmodi werden vom jeweiligen Produkthersteller bestimmt. Geräte und Dienste haben unterschiedliche Sicherheitsstufen. Bei Geräten gibt es zwei Stufen: autorisiert und nicht autorisiert. Ein autorisiertes Gerät hat bereits ein Pairing mit einem Ihrer anderen Geräte durchlaufen und erhält uneingeschränkten Zugriff auf alle Dienste.

Bei Diensten gibt es drei Sicherheitsstufen:
- Dienste, die eine Autorisierung und Authentifizierung erfordern
- Dienste, die nur eine Authentifizierung erfordern
- Dienste, die für alle Geräte frei zugänglich sind

Fehlinformationen zum Thema Sicherheit

Zum Thema Sicherheit hat es im Zusammenhang mit der Bluetooth Wireless-Technologie einige Verwirrung und Fehlinformationen gegeben.

Der Verschlüsselungsalgorithmus in den Bluetooth-Spezifikationen ist sicher. Das gilt nicht nur für Mobiltelefone, die Bluetooth -Technologie verwenden, sondern auch für Geräte wie z. B. an Computer angeschlossene Mäuse und Tastaturen, Mobiltelefone, die mit einem Computer synchronisiert werden, und PDAs, bei denen ein Mobiltelefon als Modem verwendet wird.

Fälle, in denen Daten auf Mobiltelefonen kompromittiert wurden, sind die Folge von Implementierungsproblemen. Die Bluetooth SIG arbeitet gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen mit Hochdruck an der Untersuchung gemeldeter Probleme, um die eigentlichen Ursachen herauszufinden.

Bei technischen Problemen werden wir in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen Patches herausbringen und dann sicherstellen, dass künftige Geräte nicht derselben Sicherheitsanfälligkeit ausgesetzt sind. Wir entwickeln die Technologie ständig weiter. Kürzlich gemeldete Übergriffe durch Profi-Hacker auf gespeicherte Daten bei bestimmten Mobiltelefonen mit Bluetooth-Funktionen sind auf eine fehlerhafte Implementierung zurückzuführen.

Dieser illegale und unbefugte Datenzugriff wird als „Bluesnarfing“ und „Bluebugging“ bezeichnet. Die Fragen und Antworten auf dieser Seite stellen ergänzende Informationen bereit und sollen die Sicherheitsbedenken der Anwender klären.

 
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